Ein Husky soll es sein?
Einen Siberian Husky besitzt man nicht, man lebt mit ihm! |
| (Rennlinie - Hochleistungssportlerzucht, Showlinie - Standard). Viele wissen auch nicht, dass hinter dem Begriff Husky nicht unbedingt ein reinrassiger Schlittenhund steckt. |
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Aufgrund dieser Unwissenheit kommt es immer wieder vor, dass Interessenten sich kurz entschlossen genau das Gegenteil von dem anschaffen, was sie eigentlich wollen oder halten können.
Beim Kauf eines Siberian Husky sollte sich jeder das Für und Wider gründlich überlegen.
Für den Kauf eines Autos werden Preis - und Qualitätsvergleiche angestellt, Probefahrten unternommen, verschiedene Händler besucht. Das Fahrzeug wird im Durchschnitt aber nur drei bis vier Jahre behalten.
Der Siberian Husky aber ist ein lebendiges Wesen und kann ohne weiteres ein Alter von bis zu 15 Jahren oder mehr erreichen.
Darum informieren Sie sich VORHER, ob diese Rasse für Sie geeignet ist. |
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Folgendes sollten Sie beachten:LebensumständeArbeitszeit
Wohnen
Finanzielles
Vorlieben
Abneigungen
Wundern Sie sich nicht, wenn er nur noch Blödsinn im Kopf hat und diesen äußerst kreativ auf die Umgestaltung Ihrer Wohnung/Ihres Hauses überträgt ! Bei wem suchen Sie die Schuld? AktivitätenDer Siberian Husky ist ein Arbeitshund, bzw. ein Laufhund. Er braucht *ausgiebige* Bewegung und Beschäftigung.
20 km am Tag? NEIN! Das ist nicht nötig.
Schlittenhundesport? Ist zwar einfach nur genial, aber KEIN Muss.
Aber danken wird er es Ihnen, wenn Sie ausgiebig mit ihm spazieren gehen, Wandern, Fahrrad fahren, Inliner fahren oder mit ihm spielen.
Hundevereinsaktivitäten wie Unterordnung, Agility und Breitensport sind ebenfalls bestens geeignet, Ihren Freund auszulasten. Und lassen Sie sich niemals weismachen Das ist ein Schlittenhund, dem kann man nichts beibringen. Meiden Sie Hundevereine mit einer derart inkompetenten Aussage! Ihr Schlittenhund wäre nicht der Erste, der die Begleithundprüfung schafft oder im Freilauf an einem Agility- oder Breitensportturnier teilnimmt! GesundheitIhre Gesundheit und die Ihrer Lieben muss IMMER im Vordergrund stehen!
Klären Sie daher bitte ab, ob jemand in Ihrer Familie unter Hundeallergie leidet, sonst sind Probleme wie Trennungsschmerz, Kummer, Tränen (gerade bei Kindern!) vorprogrammiert. Auch Ihr Siberian Husky wird sehr unter der Trennung von Ihnen leiden, da er als Baby zu Ihnen kommt und mit Sicherheit nicht verstehen wird, warum Sie ihn einfach wieder weggeben. Wichtig
Sperren Sie ihn also niemals allein in den Garten oder in einen Zwinger. Ein Husky geht daran seelisch zu Grunde.
99mal hört er auf Sie beim 100sten mal ist der aufgejagte Hase oder das flüchtende Reh, die weidende Schafherde oder ein Hühnerstall/Kaninchenstall viel interessanter als alles, was SIE ihm bieten können! Bricht der Jagdtrieb durch, ist es kein Ungehorsam, wenn Ihr Husky nicht mehr auf Ihr verzweifeltes Rufen hört - er kann Sie dann (aufgrund des Jagdtriebes) nicht mehr hören!
Zu IHNEN zurück zu kommen muss dass Tollste auf der Welt sein! Er wird es sich merken und irgendwann wird er sich nicht mehr weit von Ihnen entfernen. Bestrafen Sie ihn NIEMALS für sein Weglaufen!!! Ihr Husky würde es nicht verstehen, da er nur seinem instinktiven Urtrieb folgt (also dem Ruf, der ihm seit Jahrtausenden im Blut steckt). Er würde die Bestrafung mit seinem Zurückkommen verbinden -und wer kommt schon gerne dahin zurück, wo er bestraft wird den Rest können Sie sich denken! Zusätzlich zu einer normalen Leine können Sie sich eine lange Schlepp- oder Flexileine zulegen (8m oder 10m).
Wenn Sie jetzt immer noch einen Siberian Husky wollen, dann bekommen Sie den tollsten, feinfühligsten, ursprünglichsten und aufregendsten Freund, den Sie sich je erträumt haben!
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